Zurück zur Kapitelübersicht

Maximilian Herberger

Dogmatik

Zur Geschichte von Begriff und Methode in
Medizin und Jurisprudenz


6.Der Dogmatik-Begriff in Renaissance und Humanismus211
6.1.Äußerungen aus dem Umkreis des "Streits der artes"211
6.1.1.Nicoletto Vernias Angriff gegen den Wissenschaftsanspruch der Jurisprudenz211
6.1.2.Johannes Ursinus und der "dogmatische" Brief213
6.1.3."Wissenschaftlichkeit" und Dogmenproblem: Petrus Andreas Gammarus (1480-1528)215
6.1.4.Die Verteidigung der Praxis durch Johannes Nevizanus217
6.2.Die juristische Dogmatik-Theorie bei Ulrich Zasius und Guillaume Budé219
6.2.1.Ulrich Zasius (1461-1536)219
6.2.1.1.Die "regulae dogmaticae" als lehrende Aussagen (doctrinae) und Grundlage der Beweisführung219
6.2.1.2.Die Unterscheidung zwischen "ars" und "scientia"222
6.2.1.3.Die Bedeutung der dogmatischen Regeln für die Rechtsanwendung224
6.2.2.Guillaume Budé (1467-1540)226
6.2.2.1.Die Dogmen und das Autoritätsargument226
6.2.2.2.Wissenschaftstheoretische Garantien der Rechtssicherheit: Argumentationstheorie, Bindung an das Gesetz, Methodenlehre229
6.2.2.3.Die Obergerichte als neue Autoritäten und institutionelle Garanten der Rechtssicherheit232
6.3.Die juristische Methodenlehre unter dem Einfluß des Paduaner Aristotelismus234
6.3.1.Matthaeus Gribaldus Mopha: De methodo ac ratione studendi234
6.3.2.Johannes Baptista Montanus und die "tyrannischeLehre" der Juristen236
6.3.3.Christoph Ehem als juristischer Gesprächspartner der medizinischen Wissenschaftstheoretiker238
6.3.3.1.Ehems Studienorte und die dort herrschende medizinische Theorie238
6.3.3.2.Die Übernahme der dogmatischen Methodenlehre durch Ehem240
6.3.4.Die Paduaner Ausbildung in den "artes" und die Jurastudenten246
6.3.5.Johannes Corasius (1513-1572)248
6.3.6.Die Juristen Paduas unter dem Eindruck der Methodologie Jacob Zabarellas251
6.3.6.1.Der berühmteste juristische Schüler: Julius Pacius251
6.3.6.2.Tiberius Decianus: Apologia pro iurisprudentibus qui responsa sua edunt253
6.3.6.3.Die Methodenvorlesung von Angelo Mattheaci254
6.3.7.Die galenische Methodenlehre aus der Sicht eines Praktikers: Antonius Massa257
6.4.Medizinische Methodenlehre und Jurisprudenz im Umkreis der Pariser Universität260
6.4.1.Franciscus Duarenus (1509-1559)260
6.4.2.Johannes Drosaeus262
6.4.3.Hieronymus Elenus264
6.5.Allgemeine Themen der humanistischen Methodenlehre265
6.5.1.Das Verhältnis von "Hypothese" zu "These" als Problem der Rechtsanwendung und der juristischen Systembildung265
6.5.2.Die Unterscheidung zwischen "methodischem" und "historischem" Denken269
6.6.Die Ersetzung der Worte "dogma" und "dogmatisch" durch Synonyme270
6.6.1.Die Nähe des Dogmas zum Haeresie-Vorwurf270
6.6.2.Die Wiederbelebung des antiken Skeptizismus und die Dogmatik-Definition von Nizolius273
6.6.3.

"Didaktisch" und "methodisch" als neue Schlüsselworte

275


Zurück zur Kapitelübersicht